Intensive Diskussionen in Zernien

Auf Einladung des Ortsverbandes Zernien haben sich Uwe Dorendorf, Lena Düpont und Eckhard Pols den Fragen der Mitglieder gestellt. Die Mitglieder bewegten unter anderem die Themen Landflucht, Wohnungsnot in den Städten, Infrastruktur und der HVV-Tarif am Beispiel von Zernien über Dannenberg nach Lüneburg. Diskutiert wurde zudem über die Ansiedlung eines Wasserstoff/Reallabors in Lüchow-Dannenberg. Ein positives Fazit gab es zum Ruf-Bus. Dieser bewähre sich, müsse aber weiter ausgebaut und gefördert werden. Auf das Tableaut kam auch das Zukunfts-Thema schlechthin: Der Breitband-Ausbau. Viele Anwesende wünschten sich einen Glasfaseranschluss für jeden Haushalt, Uwe Dorendorf unterstützt diese Forderung.
Als die Mitglieder auf die Landwirtschaft zu sprechen kamen, wurde betont, dass vor allem in Sachen Nitrat-Gehalt medial nicht die tatsächliche Lage dargestellt werde.

Besondere Bauchschmerzen bereitete den Mitgliedern die Lage der CDU – kritisiert wurde der Wechsel Annegret Kramp-Karrenbauers auf den Verteidigungsminister-Posten. Dorendorf forderte, dass sich die Union wieder auf ihre Kern-Werte besinnen müsse.

Sommerfest der JU Gifhorn

Gestern besuchte Uwe Dorendorf das Sommerfest der Jungen Union Gifhorn. Neben einem Foodtruck lockte eine angenehme Atmosphäre am See und jede Menge interessante Gesprächspartner. Fazit: „Ein attraktives Format!“

Neue Produkte vorgestellt

Im Rahmen von Barbara Otte-Kinasts Sommerreise besuchte Uwe Dorendorf heute den Betrieb Voelkel-Säfte in Höhbeck. Nach einem Rundgang über das Firmengelände und der Präsentation neuer Produkte durch Jurek Voelkel, zeigte sich die Ministerin begeistert: „Sie leisten einen großartigen Beitrag für das Leben auf dem Land.“ Im Gespräch wünschten sich die Geschäftsführer mehr Unterstützung für Landwirte, die von konventioneller Landwirtschaft auf Bio-Landwirtschaft umsteigen.

Besuch auf dem Reiterhof

Gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast besuchte Uwe Dorendorf gestern den Reiterhof Klaucke in Trebel. In gemütlicher Atmosphäre ging es am Lagerfeuer um wichtige Themen für die Landwirte. Besorgnis löst die Stigmatisierung der konventionellen Landwirtschaft aus. Die Ministerin erklärt sich die Entwicklung mit der Entfremdung von Stadt- und Landbevölkerung. Es sei wichtig, das Thema Landwirtschaft in den Schulen zu stärken, den Austausch zwischen Stadt und Land zu intensivieren. Denn: „Am Ende sind es die Landwirte, die das Land zusammenhalten, Mitglieder in Vereinen sind.“

Besuch auf dem Hof Hartmann

Niedersächsische Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast zu Besuch auf
F.R.A.N.Z.-Demonstrationsbetrieb in Lüneburg

Anlässlich ihrer diesjährigen Sommerreise besucht
die Niedersächsische Landwirtschaftsministerin und Vorsitzende des
Stiftungsrates der Stiftung Kulturlandpflege Niedersachsen Barbara
Otte-Kinast einen Demonstrationsbetrieb des Projekts F.R.A.N.Z. in
Niedersachsen. Mit dabei war auch der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf. Das Projekt zeigt durch seinen kooperativen Ansatz sowie
intensive wissenschaftliche Forschung und Beratung, wie es gelingen kann,
Felder ertragreich zu bewirtschaften und gleichzeitig die Artenvielfalt in
der Agrarlandschaft zu bewahren und zu erhöhen.

Der rund 220 Hektar große Ackerbaubetrieb der Familie Hartmann in der
Lüneburger Heide demonstriert, dass eine moderne, leistungsfähige
Landwirtschaft mit dem Erhalt der biologischen Vielfalt vereinbar ist.
Gemeinsam mit Wissenschaftlern und einem Betriebsberater setzt Landwirt
Hartmann Naturschutzmaßnahmen auf knapp zehn Prozent seiner Fläche um. Der
Betrieb ist seit Anfang 2017 einer von zehn Demonstrationsbetrieben des
Dialog- und Demonstrationsprojekts F.R.A.N.Z., das auf zehn Jahre angelegt
ist und gemeinsam von der Umweltstiftung Michael Otto und dem Deutschen
Bauernverband umgesetzt wird.

„Der Klimawandel und die biologische Vielfalt werden für die Landwirtschaft
eine große Herausforderung bleiben.“ Ministerin Otte-Kinast ist davon
überzeugt, dass es ein „Weiter so“ nicht geben darf und hat deshalb die
„Niedersächsische Ackerbaustrategie“ auf den Weg gebracht. Dabei geht es
unter anderem um folgende Fragen: Wie stärken wir die Fruchtbarkeit des
Bodens? Welchen Beregnungsbedarf hat der Ackerbau aufgrund des Klimawandels?
Wie kann die gesellschaftliche Akzeptanz des Ackerbaus erhöht werden?

Welche Maßnahmen derzeit auf dem Betrieb erprobt werden, erläuterte der
Betriebsleiter Jochen Hartmann: „Wir haben dieses Frühjahr Extensivgetreide
mit blühender Untersaat, mehrjährige Blühstreifen sowie Erbsenfenster für
die Feldlerche im Getreide angelegt und konnten bei den Erbsenfenstern eine
höhere Siedlungsdichte von Feldvögeln im Vergleich zur intensiv
bewirtschafteten Landschaft feststellen. Auf Dünger und Pflanzenschutzmittel
wird bei diesen Naturschutzmaßnahmen verzichtet. Als Landwirte müssen wir
insbesondere die Nützlinge fördern, um die Biodiversität in die Fläche zu
bringen.“

Hartmanns Beispiel zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz nur gemeinsam
im Dialog vorangebracht werden können. „Eine enge Zusammenarbeit aller
beteiligten Akteure aus Landwirtschaft, Wissenschaft und Politik ist
notwendig, um die erfolgreich erprobten, praxistauglichen und wirtschaftlich
tragfähigen Naturschutzmaßnahmen zukünftig auch in entsprechenden
Förderprogrammen zu verankern. Nur so können wir sicherstellen, dass auch
viele andere Landwirte diese Maßnahmen auf ihren Betrieben umsetzen“,
verdeutlichen die Projektträger Umweltstiftung Michael Otto und Deutscher
Bauernverband.

Wissenschaftlich begleitet werden die zehn Demonstrationsbetriebe in
intensiv bewirtschafteten Agrarlandschaften durch verschiedene
Forschungseinrichtungen und Berater in den Projektregionen. Die Stiftung
Kulturlandpflege Niedersachsen berät den Landwirt Jochen Hartmann bei der
Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen. Die Förderung des Projekts erfolgt mit
Mitteln der Landwirtschaftlichen Rentenbank, mit besonderer Unterstützung
des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und der
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, sowie durch das Bundesamt
für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit.

Imker mit Uwe Dorendorf zur Weiterbildung beim Institut für Bienenkunde in Celle

Auch für die Imkerei gilt das Motto des lebenslangen Lernens, denn kein Jahr ist wie das Vergangene! Der Imkerverein Wendland organisierte vor kurzem für seine Mitglieder sowie für die zwei weiteren Ortsvereine Dannenberg und Clenzer Schweiz eine Fahrt zum Institut für Bienenkunde nach Celle.

Auf Initiative von MdL Uwe Dorendorf (Mitglied im Imkerverein Wendland) hat sich Institutsleiter Prof. Dr. von der Ohe dreieinhalb Stunden Zeit für die Gruppe aus dem Wendland genommen. Bereits die durch Prof.Dr. von der Ohe zu eingangs über das Institut geschilderten Zahlen, Daten und Fakten brachten die Zuhörer zum Staunen. Über 1000 Bienenvölker werden vom Institut zu Forschungszwecken, zur Königinnenzucht aber auch zur Honiggewinnung gehalten. Auch im Landkreis Lüchow-Dannenberg wird dahingehend an Bienenvölkern geforscht.

Das dem Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit unterstellte Institut ist nicht nur national sowie auch international tätig. Nicht nur für alle Belange der Bienenhaltung ist die Einrichtung eine namenhafte Adresse. Forschungen zur Auswirkung von Pflanzenschutz sowie der Landwirtschaft auf die Bienen sind nur zwei von vielen weiteren Tätigkeiten.

Nach der Einleitung im Lehrsaal gab es eine Führung durch das Institut. In den Laboren ging es um Themen wie der Krankheitsdiagnostik sowie auch der Honiguntersuchung. Prof.Dr. von der Ohe betonte noch einmal ausdrücklich die Wichtigkeit zur jährlichen Untersuchung der Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut. Er appellierte in diesem Zusammenhang an die anwesenden Imker die dazu notwendigen Futterkranzproben mit dem zuständigen Veterinäramt unbedingt einzuleiten. Diese Bienenkrankheit ist für den Menschen zwar ungefährlich aber für die Brut der Bienen absolut verheerend. Bei Befall kann die Vernichtung ganzer Völker angeordnet werden. Sporen dieser Krankheit konnten noch nach 70 Jahren in alten Bienenbehausungen nachgewiesen werden.

Die Honiguntersuchung auf Polleninhalte war eine weitere spannende Darbietung.

Mit einer Pollenanalyse ist man heutzutage in der Lage nicht nur das Land aus dem der Honig stammt zu bestimmen, sondern zusätzlich auch noch die Region. In einem Deutschen Bienenhonig dürfen daher Pollen aus anderen Ländern nicht zu finden sein. Sollte ein Imker seinen Bienenstand in der Nähe eines Botanischen Gartens haben, dann stellt dies aber kein Problem dar. Derartige Pollen sind wenn überhaupt nur marginal im Honig zu finden, denn Bienen bevorzugen Massentrachten.

Ein Gang durch die Werkstatt rundete die Führung im Gebäude ab.

Abschließend ging es in den Bienengarten. Hier war der Schwerpunkt auf Bienenweidegehölze sowie auf weitere Bienenpflanzen gelegt. Es wurde noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es ist ganzjährig für Insekten eine Tracht zur Verfügung zu stellen. Der Imkerverein Wendland stellt auf seiner Homepage www.imkerverein-wendland-e-v.jimdo.com unter Bienenpflanzen viele Informationen dahingehend zur Verfügung. Der obligatorische Blick in ein Bienenvolk sowie Ausführungen zur Königinnenzucht beendete die Führung im Bienengarten.

Zurück im Lehrsaal stellte sich Prof.Dr. von der Ohe noch einmal den Fragen der Mitgereisten.

Abschließend kann man sagen, dass viele Eindrücke, neue Erkenntnisse sowie aber auch das Wiederlegen von alt hergebrachten Imkerweisheiten diesen schönen Tag zu einem vollen Erfolg machten. Es ist eben ein lebenslanges Lernen.

Das Institut für Bienenkunde in Celle hat am Sonntag den 01. September von 10.30 – 17.00 Uhr Tag der offenen Tür. Ein guter Tipp für einen Familienausflug.

Klaus Zwarg, 1. Vorsitzender Imkerverein Wendland e.V.