Mit KI den Klimawandel bewältigen

Heute begleitete ich Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast bei ihrem Rundgang über die Agritechnica in Hannover. Beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie erhielten wir Informationen über Böden mit dem Schwerpunkt Klimafolgenanpassung. Beim Niedersachsenstand ging es um nachwachsende Rohstoffe und eine klimaschonende Landwirtschaft. Mein Fazit: In der Agrar-Branche kann uns künstliche Intelligenz helfen, den Klimawandel zu bewältigen. Im Anschluss an den Rundgang besuchte ich die Podiumsdiskussion zu genau diesem Thema. In deren Rahmen machte die Landwirtschaftsministerin deutlich, dass sie den Aufbruch bereits spüre. Minister Thümler freute sich, dass auch das Wissenschaftsministerium präsent ist. Der Digitalisierungsbeauftragte des Bundeslandwirtschaftsministeriums Prof. Dr. Hessen freute sich, dass Forschungsprojekte in der Praxis umgesetzt werden. Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück war 2007 das erste mal mit Robotern auf der Agritechnica: „Früher schüttelte man mit dem Kopf von links nach rechts, heute von oben nach unten.“

50 Jahre Kreisfeuerwehrausbildung Lüneburg

Zackige Blasmusik und attraktives Programm: Heute nahm ich am Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Kreisausbildung des Kreisfeuerwehrverbandes Lüneburg teil. Dies war zugleich der erste dienstliche Akt als neuer Landrat von Jens Böther, dem ich nochmals herzlich zum Dienstantritt gratulieren möchte.

Funktions- und Mandatsträgerkonferenz

Gestern fand die Funktions- und Mandatsträgerkonferenz in Lüneburg statt. Mit dabei waren unter anderem Paul Ziemiak MdB und Dr. Bernd Althusmann MdL. Ich informierte mich über Neuigkeiten aus der Bundesgeschäftsstelle und die strategische Planung der CDU.

Martin Bäumer bei Mitgliedervollversammlung

Viele Mitglieder kamen gestern zu unserer Mitgliedervollversammlung nach Breese (Dannenberg). Neben den Ehrungen langjähriger Mitglieder freute ich mich auch über den Bericht unserer neu formierten Jungen Union. Reinhold Lefler und Michel Busse haben einen klasse Job gemacht. Highlight des Abends war der Auftritt unseres Umweltpolitischen Sprechers Martin Bäumer, der auf das Thema „Klimaschutz als Ersatzreligion“ einging.

Bezirkstag der Jungen Union

Am vergangenen Samstag nahm ich am Bezirkstag der Jungen Union Lüneburg teil. In meiner Rede ging ich auf den Klima-Hype und die Lage unserer Partei ein. Zudem gab es eine kleine Jagdhorn-Einlage. Herzlich gratuliere ich Steffen Gärtner zu seiner Wiederwahl als Bezirksvorsitzendem.

Klima-Diskussion an der Rudolf Steiner Schule Lüneburg

Heute nahm ich an einer intensiven Diskussion zum Thema Klimaschutz für die  7.-13. Klassen der Waldorfschule „Rudolf Steiner Schule Lüneburg“ teil. Neben mir waren auch Christoph Podstawa (Stadtrat, Die Linke), Miriam Staudte (Grüne), Finn van den Berg (FDP Kreisverband Lüneburg) , vier Schülerinnen 10. Klasse, Stefan Wirtz (AfD), Hiltrud Lotze (SPD) und Klimaforscher Prof. Dr. Markus Quante bei der Diskussion dabei. Die Schüler stellten Fragen, zum Beispiel: „Wie zufrieden sind sie mit dem Klimapaket?“,
„Was halten Sie von Kennzeichnungen der Lebensmittel, einem CO2 Label?“ oder auch „Was ist Ihre Einstellung zur E-Mobilität?“

Ich habe meine Auffassung deutlich gemacht. Wichtig ist, dass wir, als regierungstragende Partei, den Klimawandel ernst nehmen, aber auch Sorgen und Note der Bürger berücksichtigen.

Wildbienen schützen

Am vergangenen Donnerstag hielt ich eine Rede zum Schutz der Wildbienen. Hier gibt es das Ganze zum Nachschauen: https://landtag-niedersachsen-tv.im-en.com/index2.php?Nr=sitzung_18_21&date=2019-10-24

Hier die Rede im Wortlaut:

„Sehr geehrter Frau Präsidentin,

sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

bereits im Mai haben wir hier über den vorliegenden Antrag debattiert. Damals fünf Tage vor dem Weltbienen-Tag hat der werte Kollege Dirk Adomat vorgeschlagen, daraus gleich einen Feiertag zu machen. Diese Änderung hätten wir sicherlich noch in unseren Antrag einbauen können. Aber ansonsten ist das, was hier vorliegt, wirklich gut.

Aber Spaß beiseite: Wir wollen auch künftig blühende Wiesen und einen reich gedeckten Tisch – deswegen müssen wir alle Insekten, insbesondere aber auch die Bienen, schützen.

In Deutschland gibt es 560 Wildbienenarten, über 400 davon sind nestbauend. Das mit dem Nestbauen wird leider immer schwieriger, denn über 60 Hektar werden täglich in Deutschland überbaut. 197 Wildbienenarten in Deutschland sind inzwischen gefährdet,

31 Arten gar vom Aussterben bedroht.

Das sind Zahlen, meine sehr geehrten Kolleginnen und Kollegen, die sind bedrohlich, diese Entwicklung kann unser Ökosystem ernsthaft aus dem Gleichgewicht bringen.

Wir haben in unserem Antrag Maßnahmen entwickelt, die die Gefahr eines Bienen-Sterbens bekämpfen.

Und das muss ich auch nochmal betonen: Das Bienensterben zu bekämpfen bedeutet nicht, zeitgleich auch unserer Landwirte zu bekämpfen. Es gibt auch einen gangbaren Weg, der unsere Bienen schützt und unsere Landwirte nicht noch mehr belastet. Diesen Weg zeigt unser Antrag auf.

Für mich ist klar: In diesem Punkt werden wir den Landwirten ganz gewiss nicht schon wieder den schwarzen Peter zuschieben!

Ansetzen werden wir an anderen Punkten!

Unser Antrag setzt nicht nur bei einer einzigen Berufsgruppe an, sondern nimmt auch viele andere Akteure in die Pflicht.

Mein Blick richtet sich auf den privaten Garten: Dort werden reichlich chemisch-synthetische Plflanzenschutzmittel eingesetzt – zum Leidwesen der Wildbienen. Wie auch im Mai hier angesprochen, sind Schottergärten ein riesiges Problem. Die Gärten des Schreckens. Die kommunalen Bauaufsichtsbehörden sollten hier ganz klar häufiger tätig werden – §9 Abs. 2 der Niedersächsischen Bauordnung bietet die Rechtsgrundlage. Ich weiß, meine sehr geehrten Damen und Herren, dass viele von Ihnen in kommunalen Vertretungen sitzen und gut vernetzt sind: Machen Sie bitte auf dieses Problem aufmerksam! Sage und schreibe 15 Prozent der deutschen Gartenflächen sind versiegelt.

Ich fordere: Schluss mit Beton, Schluss mit  Fliesen, Schluss mit Pflastersteinen – pflanzt Blumen und Wiesen.

Wir sollten also einen Zweiklang einleiten. Auf der einen Seite müssen wir Aufklärungsarbeit leisten. Wir müssen mit unseren Landwirten sprechen und Entgegenkommen einfordern. Wir müssen aber auch gegenüber Gartenbesitzern Aufklärungsarbeit leisten.

Einen klaren Fokus sollten wir natürlich auch auf Neubaugebiete richten. Die vorhandenen Vorschriften müssen, eingehalten werden, damit Schottergärten gar nicht erst entstehen.

Die Menschen, die immer nur auf die Landwirtschaft einprügeln, sollten ihren Blick vielleicht auch mal auf die Großstadt richten. Auch hier ist noch einiges an Luft nach oben, meine werten Damen und Herren.

Auch in Großstädten sollten mehr Blühflächen entstehen, Urban Gardening ist dabei ein guter Ansatz. Es muss überprüft werden, inwiefern Flachdächer bepflanzt werden können und auch Parks müssen genug Rückzugsmöglichkeiten für Bienen bieten. Ich weiß, dass es gerade in Großstädten viele kreative Ideen gibt – das sollten wir unterstützen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

unser Antrag ist durchdacht und wird einem multiperspektivischem Ansatz gerecht – er fordert alle relevanten Akteure zum Handeln auf. Ich empfehle, diesen Antrag so anzunehmen.

Vielen Dank!“