Land-Sterben verhindern

Was ist zu tun, damit ländliche Räume im ehemaligen Zonenrandgebiet nicht immer weiter ausbluten? Um Fragen, wie diese, zu klären, hat heute die Kulturbrauerei Wendland zur Veranstaltung „Heimat zu verkaufen – von sterbenden Dörfern“ eingeladen. Uwe Dorendorf und zahlreiche Kommunalpolitiker nahmen teil. Vor einer intensiven Diskussion referierte Michael Pöhnlein, Bürgermeister aus Oberfranken, über seine kreativen Ideen für strukturschwache Regionen.

„Elbbrücke muss kommen!“

Am vergangenen Donnerstag sind mehrere Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorfs Einladung nach Neu-Darchau gefolgt. Dort trafen sich Befürworter der geplanten Elbbrücke mit Kommunalpolitikern. Zweck des Treffens sei es gewesen, das Projekt parteiübergreifend auf die Tagesordnung zu hieven. „Wir müssen um Unterstützung im Landtag werben“, so Dorendorf.

Viele Kommunalpolitiker freuten sich über die Einladung. Sie hoffen, dass die Große Koalition in Hannover nun in die ernsthafte Planung einsteigt. Hoffnung setzen sie vor allem in die wirtschaftliche Entwicklung der Region. In den beidseits der Elbe gelegenen ländlichen Regionen würde eine Brückenverbindung vor allem eine weitere wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen. Nicht nur Amt-Neuhaus, sondern auch die links- und rechtselbischen Anrainerregionen – teilweise auch Westmecklenburgs – hätten durch die Errichtung einen infrastrukturellen Vorteil.

Auf dem vergangenen CDU-Landesparteitag hatten sich die Delegierten mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Landesregierung zum Bau der Brücke aufzufordern. Uwe Dorendorf setzt sich seither für den Bau ein, untermauert seine Forderungen: „Ein Abstand der beiden nächstgelegenen, festen Elbquerungen Lauenburg und Dömitz von circa 75 Kilometern ist unverhältnismäßig. Soziale und kulturelle Kontakte, die kurz nach der Wende
elbüberschreitend sehr intensiv waren, haben in den vergangenen zwei Jahrzehnten unter dem Fehlen einer Brücke erheblich gelitten. Wir sollten mehr Brücken und weniger Mauern bauen.“ Auch für die öffentliche Versorgung durch Polizei und Rettungsdienste hätte die kürzere Verbindung gravierende Vorteile, so Dorendorf.

Doch: Die Brücke stößt nicht nur auf Gegenliebe. In Neu-Darchau hat sich eine Bürgerinitiative gegen das Bauwerk formiert. Dorendorf möchte sich damit auseinandersetzen: „Natürlich bedeuten solche Bauprojekte immer auch Nachteile aufgrund von Durchgangsverkehr und Einschnitten in die Natur.“ Der Landtagsabgeordnete sei sich sicher, einen guten Mittelweg für das Bauwerk zu finden, sodass Belange der Anwohner auf der einen und Interessen der gesamten Region auf der anderen Seite in einen angemessenen Ausgleich gebracht werden können. Der Landtagsabgeordnete zeigt sich gesprächsbereit, hofft auf einen Dialog mit den Gegnern: „Meine Telefonnummer ist im Internet zu finden.“

Breites Spektrum bei Fraktions-Klausur

Von Montag bis zum heutigen Mittwoch nahm Uwe Dorendorf an der Klausurtagung der Niedersächsischen Landtagsfraktion in Verden teil. Auf das Tapet kamen diverse Themen: Mit einem 10-Punkte-Papier soll ein roter Faden für eine moderne Städte- und Wohnungsbaupolitik in Niedersachsen geschaffen werden. „Wir sagen der Wohnungsnot den Kampf an!“, so Dorendorf. Zudem soll es Bonusleistungen für Beamten geben – ab 2020 möchte das Land 80 Millionen mehr pro Jahr ausschütten. Das sind 300 Euro mehr für Berufstätige und 200 Euro für Pensionäre. Ein weiterer Themen-Schwerpunkt: Die Digitalisierung. Uwe Dorendorf möchte hier auf die ländlichen Räume besonderen Wert legen.

Lensian – Ein Rundling stellt sich vor

Gerade einmal 61 Einwohner hat Lensian – dennoch zeigte der Rundlinng heute, dass er so einiges zu bieten hat. Im Rahmen des Programms „Ein Rundling stellt sich vor“ gab es ein buntes Programm inklusive Führungen durch den Rundling und eines Auftritts der „De Wendländer“. In seinem Grußwort betonte Uwe Dorendorf in Anwesenheit von Samtgemeindebürgermeister Hubert Schwedland und der  Bürgermeisterin von Wustrow, Andrea Heilemann, dass er sich für die Aufnahme als Weltkulturerbe einsetze. Frau Burkhardt-Liebig, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Wendlandhofes Lübeln und der Rundlinge, freut sich, dass Wissenschaftsminister Thümler, am 06. September zu Besuch zu den Jubiläen der drei Heimatvereine nach Lüchow-Dannenberg kommt.

„Forstwirtschaft – Zukunft gestalten“

Benefiz-Forstabend in Hannover: Gestern lud der Waldbesitzerverband unter dem Motto „Forstwirtschaft – Zukunft gestalten“ ein. Auf den Fotos ist Uwe Dorendorf unter anderem mit Norbert Leben und Hermann Grupe zu sehen. Stellvertretend für Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast nahm Dr.Dietrich Meyer-Ravenstein an der Veranstaltung teil.

Aktionstag „Pflanzenschutz“

Landesweit fand heute der Aktionstag „Pflanzenschutz“ statt. Uwe Dorendorf nahm an einem vom Bauernverband Nordostniedersachsen organisierten Austausch samt Feldbegehung mit Presse und Politik zum Thema Pflanzenschutz und mögliche Alternativen in Leisten bei Schnega teil.

Festakt mit Ursula von der Leyen

Im Rahmen eines Festaktes und im Beisein der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verabschiedete der Landtag am vergangenen Freitag Soldatinnen und Soldaten der 1. Panzerdivision in mehrere Auslandseinsätze. Weitere Redebeiträge kamen unter anderem von Stephan Weil und Gabriela Andretta.

Besuch bei der MIT Wolfenbüttel

Am vergangenen Freitag besuchte Uwe Dorendorf die MIT Wolfenbüttel. Vor dem Vorsitzenden Volker Bormann und Landtags-Vizepräsident Frank Oesterhelweg forderte Dorendorf flexiblere Arbeitszeiten angesichts der Digitalisierung und mahnte eine Industriepolitik an, die den Mittelstand und Dezentralisierung stärkt.

Viel Einsatz von der Landjugend

Am Sonntag besuchte Uwe Dorendorf die 72-Stunden-Aktionen der Landjugend in Radegast und Dannenberg. Am Freitag bekamen die niedersächsischen Landjugenden Aufgaben gestellt, die sie innerhalb von drei Tagen erledigen mussten. In Radegast wurde ein Grillplatz inklusive einer Feuerstelle in gebaut. Die Dannenberger hatten die Aufgabe, ein hölzernes Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr zu errichten. Viele Unternehmen sagten Unterstützung zu, sodass die Aufgaben erfolgreich erfüllt werden konnten. Uwe Dorendorf ist begeistert vom Engagement der jungen Leute und bedankt sich für deren Einsatz..

Der Endspurt

Endspurt im Wahlkampf – jetzt heißt es: Alle Kräfte mobilisieren.  Heute war Uwe Dorendorf unter anderem in Barendorf.