Extremwetterereignisse nehmen durch den Klimawandel weiter zu. Hochwasserschutz wird deshalb als Baustein des Wassermanagements immer wichtiger. Die schweren Elbehochwasser der Jahre 2002, 2003, 2006, 2011 und 2013 sprechen eine deutliche Sprache und haben ihre Spuren hinterlassen: Unter anderem gab es erhebliche Hochwasserschäden am Elbdeich zwischen Wussegel und Hitzacker.

Gestern konnte nach nur 164 Tagen Bauzeit der Abschluss des Deichneubaus in diesem Abschnitt verkündet werden. In Rekordzeit und durch einen gemeinsamen Kraftakt aller Beteiligten wurde der Hochwasserschutz vollständig wiederhergestellt, die Deichkrone um 1,3 Meter erhöht und die Kreisstraße verlegt. Bauunternehmen, Verbände, NLWKN, Behörden und nicht zuletzt die Anwohner zogen dabei stets an einem Strang – eine tolle Teamleistung!

Es war und ist mir ein wichtiges Anliegen, den Hochwasserschutz an der Elbe zu sichern. Dafür brauchen wir auch zukünftig die nötige finanzielle Ausstattung. Ich werde mich auch weiterhin im Landtag dafür stark machen, dass unsere Region diese Mittel erhält.

Für Peter Hildebrandt, Geschäftsführer des Kreisverbands der Wasser- und Bodenverbände, markiert der gelungene Abschluss dieser Maßnahme zugleich das Ende seiner langjährigen und erfolgreichen Tätigkeit: Er wurde von Umweltminister Olaf Lies in den Ruhestand verabschiedet und übergab den Staffelstab an seinen Nachfolger Sven Ebeling.  

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