Am Rande des Juni/Juli-Plenums habe ich einen Gedankenaustausch mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Landwirtschaft im niedersächsischen Landtag in Hannover initiiert. Dabei waren:

  • Uwe Dorendorf, Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag für den Wahlkreis Elbe,
  • Referatsleiterin Stefanie Gröger-Timmen, Mitglied der Bund-Länderarbeitsgemeinschaft Arge-Landentwicklung im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover,
  • Johannes Heuer, Geschäftsführer des Bauernverbands Nord-Ost-Niedersachsen (BVNON),
  • Monika Scherf, Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung Lüneburg,
  • Dr. André Riesner, Dezernatsleiter Flurbereinigung/Landmanagement im ArL Lüneburg,
  • Christian Järnecke, Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Gartow.

Das Thema, das die Versammelten durch den mehrstündigen Austausch führte, war die Förderung spezieller Infrastrukturprojekte für strukturschwache Regionen im Rahmen von Flurbereinigungsverfahren.

Für unseren Wahlkreis Elbe geht es dabei um die Erreichbarkeit des Aland-Werders bei Schnackenburg, ein ca. 180 ha umfassendes landwirtschaftlich genutztes Gebiet und zugleich der östlichste Punkt Niedersachsens. Der Aland-Werder war bis 2018 unmittelbar über die „Herrmann-Ahrends-Brücke“ in Schnackenburg erreichbar. Diese Brücke war die einzige direkte Zuwegung von Niedersachsen aus, sie ist jedoch seit 2018 wegen Baufälligkeit gesperrt. Derzeit lassen sich die Acker- und Grünlandlandflächen nur über einen 14 km langen Umweg über das Land Sachsen-Anhalt erreichen.

Die Stadt Schnackenburg, kleinste Stadt Niedersachsens mit nur 574 Einwohnern, kann die Instandsetzung bzw. den Ersatzneubau der Aland-Brücke nicht aus eigener Kraft stemmen. Deshalb setzen sich die Versammelten dafür ein, neue Finanzierungsmöglichkeiten aufzutun, um die Situation der Anlieger zu verbessern.

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