Gestern habe ich auf Einladung von Eckhard Pols MdB gemeinsam mit der Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner, den Bundestagsabgeordneten Ingrid Pahlmann und Henning Otte und dem Geschäftsführer des Bauernverbands Nordostniedersachsen, Johannes Heuer, den Wasserspeicher Stöcken des Bewässerungsverbandes Uelzen (BWV) besucht. 

Uelzen ist allseits bekannt als einer der größten Produktionsstandorte der Nordzucker AG. Doch was hat das mit Bewässerung zutun? Praktischerweise besteht die Zuckerrübe zu 75 % aus Wasser. Das bei der Verarbeitung der Rübe entstehende Wasser wird dem BWV überlassen und dann direkt zur Bewässerung der Felder genutzt.

Es braucht aber auch geeignete Beregnungsmaschinen, um effizient in einem der beregnungsintensivsten Gebiete Deutschlands die Felder zu bewässern. Darum haben wir uns auch einige innovative, intelligente Bewässerungsmaschinen angesehen, die die Bewässerung zielgenau steuern, über eine eigene Solarstromversorgung verfügen und nah an der Pflanze bewässern und somit auch für eine wassersparende Bewässerung sorgen.

Derzeit wird überlegt, zu den zwei bestehenden Speichern noch einen dritten zu bauen. Bis zu 70 % der Kosten eines solchen Projekts könnten durch EU-Mittel finanziert werden. Daher müssen Bund und Land jetzt überlegen, ob die Förderung bei der EU beantragt wird. Nachdem mir die Potentiale des Bewässerungsprojekts vergegenwärtigt worden sind, werde ich mit meinen Kollegen aus dem Ausschuss eine solche Förderungsmöglichkeit diskutieren!