Reallabor Lüchow-Dannenberg

Am Rande des gestrigen parlamentarischen Abends führte ich ein Gespräch über erneuerbaren Energien mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte –Kinast, Umweltminister Olaf Lies, Rechtsanwalt Albrecht Wrede und Uwe Leonhardt (UmaAG Vorstandsvorsitzender). Konkret ging es um ein mögliches Reallabor im Landkreis Lüchow-Dannenberg. Für eine innovative Region!

NLG-Jahresauftakt

Die Niedersächsische Landgesellschaft mbH (NLG) lud heute im Rahmen ihres Jahresauftaktes zu einem Vortrag und einer Talkrunde nach Hannover. An der Diskussion zum nachhaltigen Bauen nahm auch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast teil.

Gespräch im Bundesamt für Verbraucherschutz

Heute besuchte ich das Bundesamt für Verbraucherschutz. Mit Präsident Friedel Cramer, Dr. Martin Streloke und Frau Antje Büttner diskutierten wir über das Thema Pflanzenschutzzulassung.

Zusätzlich besuchte ich die Zukunftswerkstatt Land- und Ernährungswirtschaft 2020. Sie widmete sich den Treibern der langfristigen Wachstumsprozesse als auch erfolgversprechenden Ideen, Ansätzen und Geschäftsmodellen für die Landwirtschaft. Ausklingen ließ ich den Tag beim Niedersachsenabend mit vielen bekannten Gesichtern.

Heute folgte der traditionelle Rundgang über die Messe, Zwischenstopp auch beim Obst aus dem alten Land.

Volles Programm bei der Grünen Woche

Einen intensiven Tag erlebte ich auf der Grünen Woche. Im Gespräch mit dem Bürgermeister der Samtgemeinde Gartow, Christian Järnecke, tauschte ich mich über das zur Zeit brisant diskutierte Thema „Windräder im Wald“ aus. Auch über das Zusammentreffen mit vielen anderen Bürgermeistern aus der Region freute ich mich sehr. Ein weiteres Highlight war der Vortrag des Landwirtes Benedikt Bösel aus Brandenburg unter Anwesenheit von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Es ergaben sich interessante Erkenntnisse zum Wertewandel und der Wertschätzung in der Landwirtschaft.

Die Grüne Woche ist ein fröhliches Miteinander. Ob MdLs, MdBs oder auch Bürgermeister – hier  trifft man alle. Großer Anlaufpunkt war der Netzwerkabend Nordostniedersachsen, sehr gelungen war der Vortrag von Albert Schulte to Brinke vom Landvolk zu dem BVNON-Vorsitzender Thorsten Riggert begrüßte.

Vier Kreisvorsitzende trafen aufeinander (Henning Otte MdB, Jörg Hillmer MdL, Felix Petersen und ich.)

Grüne Woche in stürmischen Zeiten

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast lud im Rahmen der Eröffnung der internationalen Grünen Woche zur Diskussion ein. Niedersachsen wird sich in Berlin wieder umfangreich präsentieren und Dialog bieten – das ist angesichts der Bauernproteste auch geboten. Im Anschluss an die Diskussion verschaffte ich mir einen Eindruck von der diesjährigen Messe, kam unter anderem mit Johannes Heuer (Geschäftsführer BVNON), Hubert Schwedland, SG-Bürgermeister Lüchow (Wendland) und Jürgen Meyer (SG-Bürgermeister Elbtalaue) ins Gespräch.

Sehr aufschlussreich war das Syposium des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter im City-Cube. Der BDM hat mit der Sektorstrategie 2030 ein Konzept entwickelt, wie der Milchmarkt der Zukunft gestaltet werden sollte. Ziel ist es, die Interessen der Milchviehhalter, der Ökologie und der Verbraucher unter einen Hut zu bekommen. Einen Auftakt bildete das Symposium. Auf dem Programm standen Vorträge und Diskussionsrunden. In einem Panel zum Thema „Herausforderung Klima-, Umwelt-, Artenschutz und Tierwohl – wie bewältigen?“ diskutierten BDM-Milchviehhalter mit verschiedenen Verbandsvorsitzenden.

Althusmann fordert Kurskorrektur

Bernd Althusmann fordert eine Kurskorrektur bei der Agrarpolitik. Es sei fünf nach zwölf und das aktuelle Agrarpaket in der Form nicht akzeptabel. Eine großflächige Einschränkung der Pflanzendüngung lehnt der Minister ab, er fordert bundesweite Standards für ein einheitliches Grundwassernetz, Planungssicherheit für unsere landwirtschaftlichen Betriebe und keine weiteren Auflagen. Ich schließe mich der Auffassung des Ministers an – mit der Gängelung unserer Landwirte muss Schluss sein.

Neujahrsempfang Schnega

Gestern hat Bürgermeisterin Annegret Gerstenkorn im Namen der Gemeinde Schnega -wie jedes Jahr – zum Neujahrsempfang geladen.  Sie dankte Ehrenamtlichen, der Politik und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung.
Ein weiteres Grußwort hielt der stellvertretende Landrat Manfred Liebhaber.
Nach einer Andacht von Pastor Wehen,
folgte ein Vortrag von Jürgen Meyer als Geschäftsführer des NSGB über das Wirken des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.

Versprechen eingelöst

Noch vor wenigen Wochen hatte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann Geschäftsführer Ralf Prahler versprochen, dessen Betrieb „Wendland-Zerspanungs-Technik“ in Hitzacker zu besuchen. Gestern hat der Minister sein Versprechen eingelöst – ich habe ihn dabei  begleitet.

Prahler bemängelte einige Regelungen im Arbeitsrecht, die Unternehmern Probleme bereiten.  Thema war auch eine Wohnsiedlung, die direkt neben dem Gewerbegebiet genehmigt wurde. Das erfordere Lärmschutzmaßnahmen, gängele die Unternehmer. Diese fühlen sich von der Kommunalpolitik im Stich gelassen. Hier sei Ärger vorprogrammiert. Althusmann verwies auf die Zuständigkeit der Kommunen, seine Kompetenz betreffe den Straßenbau und die Digitalisierung. Althusmanns Vorschlag: Eine Infrastrukturkonferenz für Lüchow-Dannenberg, die ich organisieren könnte.

  1. Die anwesenden Gäste monierten den hohen Bürokratie-Aufwand für Kleinunternehmer. Insbesondere die Förderungsanträge bei der N-Bank seien kaum leistbar. Althusmann hat das Problem bereits erkannt – künftig sollen Anträge komprimiert und digital eingereicht werden können.

 

Alles über die Aufebereitungsanlagen

Einen tiefen Eindruck hat bei mir die dieswöchige Bereisung der Arbeitskreise Umwelt und Landwirtschaft hinterlassen. Zum Thema Aufbereitungsanlagen reisten wir nach NRW und in die Niederlande.  Bei der NDM Naturwertstoffe GmbH in Velen erhielten wir einen Vortrag der Geschäftsführerin Doris Nienhaus. Jährlich werden hier 200.000 Kubikmeter Gülle von Rindern und Schweinen aus der Region mit Umwelttechnik behandelt.

An der Universität in Wageningen sprachen wir über die Zukunft der Landwirtschaft. Besonders interessant dabei: Vieles in den Niederlanden lässt sich mit der Situation in unserem Bundesland vergleichen.

Auch die Besichtigung einer Aufbereitungsanlage für Schweinegülle – installiert von der Firma Weltec Biopower GmbH aus Vechta – stand auf dem Programm:

Fazit: Ein Blick über den Tellerrand bringt viele neue und hilfreiche Erkenntnisse.

 

Aufbereitungsanlagen im Fokus

Unterwegs in zwei Ländern: Heute und morgen reisen wir mit den Arbeitskreise Landwirtschaft und Umwelt der CDU-Landtagsfraktion in die Niederlande und nach Nordrhein-Westfalen. Thema: „Aufbereitungsanlagen“. Heute morgen stärkten wir uns zunächst. Auf zwei spannende und lehrreiche Tage!