Dorendorf begrüßt Paradigmenwechsel – Niedersachsen will Wölfe notfalls schießen lassen

Nach den jüngsten Wolfsrissen und der Umzäunung eines Wald-Kindergartens im Landkreis Nienburg hat die Landesregierung heute eine Bundesratsinitiative beschlossen, die den Schutz des Menschen und seiner Nutztiere an die erste Stelle setzt. Vorbehaltlich einer Zustimmung der Länderkammer soll der Abschuss einzelner Wölfe demnach bereits bei geringeren Schäden und einer zu großen Annäherung an den Menschen ermöglicht werden. Der Landtagsabgeordnete Uwe Dorendorf begrüßt diesen Paradigmenwechsel: „Es hat sich gelohnt, dass wir hartnäckig geblieben sind. Durch solche Beschlüsse merken die Menschen auf dem Land: Auch wir werden gehört.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Toepfer: „Möglicherweise haben die vergangenen Ereignisse im Landkreis Nienburg dem Umweltminister zur Einsicht verholfen“. Nun seien alle Akteure gefragt, eine Mehrheit im Bundesrat sicherzustellen: „Wir erwarten von der Landesregierung, aber auch von den sie tragenden Fraktionen, jetzt nicht nachzulassen. Wir werden jedenfalls bei den übrigen Unionsfraktionen in den Ländern dafür werben, der niedersächsischen Initiative zuzustimmen.“

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